Anläßlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel 1662 stifteten der bayerische Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen diese Kirche für die im gleichen Jahr nach München berufenen Theatiner. Der Baubeginn war 1663 nach Plänen A. Barellis aus Bologna, die dem Vorbild der Theatinerkirche S.Andrea della Valle in Rom folgen. Weiterführung und Vollendung des Baues durch E. Zuccalli und beide Cuvilliés. Die prächtigen Stuckdekorationen des Innenraumes schuf G. N. Perti aus Como. Das ehemalige Theatinerkloster südlich der Kirche wurde bis auf den Westtrakt im 2. Weltkrieg zerstört. Der Wiederaufbau der teilweise schwer beschädigten Kirche erfolgte 1946 - 55. Seit 1954 ist sie Wirkungsstätte der Dominikaner.  

Unter dem Presbyterium befindet sich die Fürstengruft.
 
(Geöffnet Mai bis September von Montag bis Freitag 10:00 - 13:00 und 13:30 - 16:30,
sowie Samstag von 10:00 - 15:00 Uhr.)


An der Kirche wird die von Kurfürst Maximilian gegründete Erzbruderschaft "zu Hilf und Trost aller christgläubigen Seelen im Fegfeuer" fortgeführt.  

Kirchenführer Schnell Kunstführer 1971, 4. Auflage 1996 Verlag Schnell & Steiner Leibnizstraße 13, D-93055 Regensburg

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