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in der Theatinerkirche
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Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Dienstag, 07.07.2020

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
17.30 Uhr
Hl. Messe
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

12.07. 15. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Wolfgang Hariolf Spindler OP
Thema:
Das Winken der Gleichnisse
Musik:
Missa Syllabica (1996) von Arvo Pärt (*1935) für Chor und Orgel My heart is in the highlands (2000) von Arvo Pärt für Alt und Orgel Proprium: Dum clamarem ad Dominum
19.07. 16. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Weizen und Unkraut
Musik:
Missa in C (Orgelsolomesse, KV 259) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) Kirchensonate in C (KV 263) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) Proprium: Ecce Deus
26.07. 17. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Gott scheint verrückt geworden
Musik:
Missa Custodi nos Domine von Giuseppe Antonio Bernabei (1649-1732) Sicut Cervus von Giovanni Pierlugi da Palestrina (1525-1594) Proprium: In Deo speravit cor
02.08. Fest des heiligen Kajetan
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Martin Staszak OP
Thema:
Alltagsheiligkeit
Musik:
Ursulinen-Messe (KV 49) von Wolfgang A. Mozart (1756-1791) Kirchensonate in D (KV 245) von Wolfgang A. Mozart Proprium: Deus in adjutorium meum

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Der Besuch von Gottesdiensten in der Theatinerkirche ist derzeit im Rahmen eines umfassenden Schutzkonzeptes möglich. Bitte beachten Sie hierzu folgende Punkte:

Alle Teilnehmer müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Alle Teilnehmer, die nicht unter einem Dach leben, wie z.B. in Familien oder in geistlichen Gemeinschaften, müssen einen Abstand von mindestens 2 Metern einhalten.

Für den Gottesdienst stehen ca. 90-110 Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzplätze sind bereits gekennzeichnet. Teilnehmer, die unter einem Dach leben (s.o.) dürfen zusammen sitzen.

Auch die Besucher, die stehend am Gottesdienst teilnehmen, haben den Sicherheitsabstand zu beachten.

Sobald es die offiziellen Vorgaben erlauben, wird die Vokalkapelle der Theatinerkirche (vormals königliche Hofkapelle) wieder ihren gewohnten musikalischen Dienst aufnehmen. Bis dahin musiziert im Lateinischen Hochamt am Sonntag unsere Orgel sowie Solisten der Vokalkapelle.



Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

zu dem Zeitpunkt, an dem ich diesen Text für unser Terminheft schreibe, ist noch nicht klar, wie es mit den Corona-Beschränkungen im Allgemeinen und für die Kirche im Speziellen weitergehen wird. Beim jetzigen Stand können wir leider noch keine Beichtgelegenheit in unserem doch sehr kleinen und kaum zu lüftenden Beichtstuhl anbieten. Ich bitte hierfür um Ihr Verständnis! Falls die bestehenden Maßnahmen in den nächsten Wochen gelockert oder durch andere ersetzt werden sollen, werden wir sie rechtzeitig durch Aushänge in der Kirche und auf unserer Website darüber informieren. Ähnliches gilt auch für die Kirchenmusik im sonntäglichen Hochamt um 10 Uhr 30, wo zurzeit nur in kleiner Besetzung gesungen werden kann. An dieser Stelle möchte ich mich als Kirchenrektor ganz herzlich bei allen Besuchern der Gottesdienste für Ihre große Disziplin beim Einhalten der Corona-Maßnahmen bedanken!

Von vielen Gottesdienstbesuchern habe ich inzwischen gehört, wie dankbar sie sind, dass sie wieder zur Heiligen Messe kommen können. Und auch wir Patres freuen uns darüber! Es ist doch etwas ganz anderes, wenn man in Gemeinschaft in einer das Herz erhebenden und Gott geweihten Kirche das Wort Gottes hören und am Tisch des Herrn teilnehmen kann, als die Messe am Bildschirm oder durch das Radio zu verfolgen. Dennoch dürfen wir dankbar sein, dass dies auf dem Höhepunkt der Krise so leicht möglich war und immer noch ist, denn noch vor ca. 70 Jahren, als die Welt viel weniger technisch ausgerüstet war, hätte es diese vielen Möglichkeiten nicht gegeben.

Vielleicht kennen Sie auch das Gefühl, wenn man nach längerem Aufenthalt an einem anderen Ort wieder nach Hause kommt. Manches wirkt dann ein bisschen unbekannt, über manches wundert man sich, manches kommt einem auch viel schöner vor. Das, was einem vorher selbstverständlich schien, ist es dann nicht mehr. So kann einen das Wiederheimkommen zum Nachdenken anregen. Vielleicht ist es Ihnen in unserer Kirche ja auch so gegangen, wenn sie Ihnen über die Jahre zu einer geistlichen Heimat geworden ist. Was bedeuten die vielen Engel, Früchte und Kronen aus Stuck, die Heiligenfiguren und -bilder, die Kerzen, der Blumenschmuck, Ambo und Kanzel, die architektonische Gliederung der Kirche, usw. usf.? Was bedeutet es einem selbst und was mag es anderen in all den Jahrhunderten seit dem Bau der Kirche bedeutet haben? Und in gleicher Weise lässt sich auch wieder neu nach der Heiligen Messe oder Eucharistiefeier fragen. Wofür feiern wir eigentlich Eucharistie? Wofür gibt es all die Teile der Messe: Begrüßung, Schuldbekenntnis, Kyrie, Gloria, Tagesgebet, Lesung, Psalm, Evangelium, Fürbitten, Gabenbereitung, Gabengebet, Präfation, Hochgebet, Vaterunser usw. Was bedeutet der Empfang des Leibes des Herrn? Wie hängen die beiden Hauptteile der Messe, nämlich Wortgottesdienst und Eucharistie, miteinander zusammen? Sie sehen, es gibt vieles – möglicherweise auch wieder neu – zu entdecken! So unangenehm, lästig oder existenzbedrohend die Krise auch war und ist, bietet sie doch die Chance, vieles, was einem selbstverständlich schien, wieder mit neuen Augen zu sehen und so auch die ganze Fülle unseres christlichen Glaubens in Vergangenheit und Gegenwart wieder neu zu entdecken!

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.