Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Benefizkonzert
Mozarts Krönungsmesse

HEUTE, Samstag, 28.02.2015

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Vorabendmesse mit Orgel
18.20 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
20.00 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

01.03. 2. Fastensonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Gott beweist uns seine Liebe
Musik:
Missa in F v. Cajetano Carpani (1692-1785)
01.03. Konvent der Allerseelenbruderschaft
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt und Andacht
06.03. Herz-Jesu-Freitag
08.00 Uhr
Herz-Jesu-Messe
08.03. 3. Fastensonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Wie die zehn Gebote leben?
Musik:
Missa Sine Nomine v. Ludovico da Viadana (1560-1627)
15.03. 4. Fastensonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Was heißt: Buße?
Musik:
Missa Brevis v. Antonio Lotti (1667-1740)
22.03. 5. Fastensonntag
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
So wirken unsere Gebete
Musik:
Missa Magister Bone v. Alexander Camkin (*1984)

Veranstaltungen

02.03. Requiem
08.00 Uhr
der Allerseelenbruderschaft
12.03. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19 Uhr mit P. Klaus Obermeier OP Dan 7,1-28- Der Untergang der Weltreiche und die Errichtung der Gottesherrschaft
26.03. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19 Uhr mit P. Klaus Obermeier OP 1 Makk 1,1-64-Vereinheitlichung des hellenistischen Staates auf Kosten der jüdischen Religion?

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan,

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

selten war Fasten so „in“ wie heute. Glaubt man den Berichten unserer Medien, dann verzichten hierzulande immer mehr Menschen auf Fleisch oder sogar auf sämtliche von Tieren stammende Lebensmittel. Wieder andere ernähren sich gewollt oder aufgrund einer Unverträglichkeit laktose-, gluten- oder zuckerfrei. Manche schränken sich beim Essen ein, weil sie sog. „Heilfasten“ praktizieren, viele wollen aber einfach nur abnehmen, sei es aus gesundheitlichen oder aus ästhetischen Gründen. Bei so viel Fasten und freiwilligem Verzicht ruft man beinahe aus: „Seht ihr, die katholische Kirche hat es immer schon gewußt! Die kirchliche Fastenzeit schont Ressourcen, ist gesund und macht auch noch schön!“ Aber sind das wirklich die Motive, derentwegen wir als Christen gemeinschaftlich vor Ostern fasten? Und was versteht die Kirche überhaupt unter Fasten?

Zunächst kennt die Kirche die Fast- und Abstinenztage Aschermittwoch und Karfreitag. Abstinenz bedeutet, daß alle Gläubigen ab 14 Jahren gehalten sind, auf Fleischspeisen zu verzichten. Diese beiden Tage sind zusätzlich strenge (d.h. im engeren Sinn) Fasttage, an denen sich Gläubige zwischen 18 und 60 Jahren auf eine Sättigungsmahlzeit und zwei kleine Stärkungen beschränken sollen. An den übrigen Tagen der vorösterlichen Bußzeit ist das Fasten in einem weiten Sinn als Einschränkung des Konsums zu verstehen. Hier kann jeder selbst entscheiden, worauf er verzichten möchte. Ferner soll man an allen Freitagen des Jahres ein Bußwerk tun (z.B. Verzicht auf Fleisch oder Genußmittel, etc.), um so des Leidens Christi zu gedenken.

Doch worin liegt nun der Sinn des christlichen Fastens? Von jeher hat die Kirche diese körperliche Anstrengung als Werk der Buße für eigene oder fremde Sünden verstanden. Diese Buße ist aber keinesfalls als bloß äußerliches Ableisten irgendeines Quantums zu sehen. Zentral ist vielmehr die innere Haltung der Buße: der Wunsch nach Wiedergutmachung der Verfehlungen und nach einem echten Neuanfang in der Beziehung zum liebenden Gott. Die Buße soll ferner dabei helfen, „die Herrschaft über unsere Triebe und die Freiheit des Herzens zu erringen“ (KKK 2043). Daß es v.a. auf die innere Haltung ankommt, zeigen auch die weiteren, von der Kirche empfohlenen Bußwerke, nämlich das Gebet und die tätige Nächstenliebe. Beide zielen auf die Öffnung des eigenen Ich für den anderen, d.h. für Gott und den Mitmenschen. Die Entsagungen der vorösterlichen 40-tägigen Bußzeit sind daher nicht Ausdruck grimmiger Weltverneinung, vielmehr dienen sie als Vorbereitung auf die liturgischen Feiern des Ostergeheimnisses, in denen Gott uns Segen und Freude über die Auferstehung seines Sohnes schenken will.

Mit den besten Segenswünschen Ihr
P. Paul D. Hellmeier OP, Prior

Seit 2008 arbeitet das 3D-Labor der Technischen Hochschule Deggendorf in einem Forschungsprojekt an der Ergänzung der teilweise oder gänzlich verbrannten Evangelistenfiguren aus der Münchener Theatinerkirche.

www.theatiner-projekt.de