Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Jubiläums-Benefizkonzert

HEUTE, Montag, 27.06.2016

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Hl. Messe
18.10 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
19.30 Uhr
Hl. Messe
20.00 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

01.07. Herz-Jesu-Freitag
17.30 Uhr
Herz-Jesu-Messe
01.07. Aussetzung des Allerheiligsten
18.00 Uhr
-18.45 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten
03.07. 14. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Martin Staszak OP
Thema:
Gottes Reich ist nahe
Musik:
Missa in Honorem S. Clara von Licinio Refice (1883-1954)
10.07. 15. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Anselm Ramelow OP
Thema:
Der Nächste
Musik:
Missa O Lumen von P. Robert Mehlhart OP (*1982, Uraufführung) O Lumen Ecclesiae (Antiphon zum Heiligen Dominikus)
17.07. 16. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Martin Staszak OP
Thema:
Der bessere Teil
Musik:
Missa Brevis von Andrea Gabrieli (1533-1585)
24.07. 17. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Martin Staszak OP
Thema:
Von der Macht des Gebets
Musik:
Missa in C von Johann Kaspar Aiblinger (1779-1867)

Veranstaltungen

30.06. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, Röm 3,1-4,25- Die von Gott geschenkte Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus
14.07. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr mit Dr. Klaus Obermeier OP, Röm 8, 1-39- Das neue Leben unter dem Einfluß des Geistes Gottes
17.07. Versammlung der Dominikanischen Laiengemeinschaft
15.30 Uhr
mit einem Vortrag von P. Dr. Klaus Obermeier OP zum Thema: Der Christ vor den Problemen der Zeit - 11. Klassiker der Religionskritik in christlicher Sicht

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan,

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

am 10. Mai wird im ehemaligen Dominikanerkloster zu Regensburg die Jubiläumsausstellung „Mehr als Schwarz und Weiß. 800 Jahre Dominikanerorden“ eröffnet - ein Anlass, um an dieser Stelle einmal ein Auge auf den Gründer unseres Ordens zu werfen. Der heilige Dominikus (um 1174-1221) starb bereits im Alter von circa 47 Jahren. Doch in dieser knappen Zeitspanne erlebte er außerordentlich viel. Er durchwanderte weite Teile Europas, lernte viele Menschen aus anderen Ländern kennen und sprach mit Personen unterschiedlichsten Standes, von denen nicht wenige anderen Religionen oder Bekenntnissen als er selbst anhingen.

Sein Leben war nicht immer so ereignisreich gewesen, denn in seiner kastilischen Heimat verbrachte er eine ruhige Kindheit und Jugend. Auch sein Eintritt in das Kathedralkapitel von Osma (um 1197) änderte nichts an der beschaulichen Grundstimmung jener frühen Jahre. Die Wende brachten erst die Reisen nach Dänemark (1203-05), auf denen Dominikus in Südfrankreich mit der Sekte der Katharer in Berührung kam. Von nun an begann ein zweiter Lebensabschnitt, der von dem Bemühen geprägt war, die Anhänger dieser Sekte allein durch die Kraft des Wortes zur Wahrheit Christi zu führen. Nach Jahren anstrengender Arbeit im Katharergebiet reifte in Dominikus die Einsicht, dass er der Kirche noch mehr zu geben hatte. So setzte er in den Jahren 1216 und 1217 die ersten Schritte zur Gründung eines weltweit tätigen Ordens, der sich ganz der Verkündigung und dem Heil der Seelen widmen sollte. In diesem dritten Lebensabschnitt galt seine ganze Sorge dem neuen Orden, für dessen Ausbreitung und Festigung er Fußmärsche durch halb Europa auf sich nahm.

Von außen betrachtet wirken diese drei Lebensphasen sehr verschieden, dennoch zeigt sich in ihnen stets dieselbe Persönlichkeit mit einer erstaunlichen Konstanz der Lebensführung. Alle drei Lebensphasen sind von einer tiefen und unerschütterlichen Liebe zu Christus geprägt, eine Liebe, die sich im stundenlangen nächtlichen Gebet und in der freiwilligen Armut ebenso äußert wie im Einsatz für das Wohl des Nächsten. Der junge Dominikus verkauft seine Bücher, um die Hungernden zu speisen. Immer wieder kümmert er sich um Frauen, die in Not geraten sind. Alle drei Lebensphasen sind außerdem von einer tiefen Kirchlichkeit geprägt. Dominikus kennt große Teile der Bibel auswendig, mit Andacht feiert er den Gottesdienst und jederzeit steht sein Handeln im Einklang mit der Hierarchie. Stets hat er den Blick dafür, was getan werden muss, und die Entschlossenheit, es auch zu verwirklichen. Stets ist er offen für Neues, interessiert am akademischen Leben seiner Zeit und fähig zur Kooperation mit anderen. Seine Einsatzbereitschaft ist grenzenlos, nie schont er sich selbst. Noch im Sterben denkt er an die Seinen und sichert ihnen seine Fürsprache zu. Dominikus gehört jetzt ganz dem Herrn, aber er gehört auch uns und wir dürfen fest mit seiner Hilfe rechnen.

Mit den besten Segenswünschen Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Prior und Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.