Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Benefizkonzert
Mozarts Krönungsmesse

HEUTE, Donnerstag, 31.07.2014

Gedenktag Hl. Ignatius von Loyola

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Hl. Messe
18.10 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
20.00 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

01.08. Herz-Jesu-Freitag
08.00 Uhr
Herz-Jesu-Amt
03.08. 18. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Wunder: Fakt oder Fiktion
Musik:
Missa in C von Baldassare Galuppi (1706-1785).
10.08. 19. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Über Wasser gehen
Musik:
Missa Brevis von Antonio Gabrieli (1533-1585).
15.08. Hochfest Mariä Himmelfahrt
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Den Himmel erleben
Musik:
Missa Assumpta est Maria von Giovanni P. da Palestrina
17.08. Konvent der Allerseelenbruderschaft
17.00 Uhr
mit Rosenkranz, Predigt und Andacht
17.08. 20. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Don Camillo und die heidnische Frau
Musik:
Messe 4 voci in g von Caspar Ett (1788-1847).
24.08. 21. Sonntag im Jahreskreis
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt
Prediger:
P. Robert Mehlhart OP
Thema:
Heute bekennend sein
Musik:
Peter Peinstingl

Veranstaltungen

09.08. Konzert
19.00 Uhr
The Queen's Six, Eintritt frei
22.08. Orgelführung
19.00 Uhr
P. Robert Mehlhart OP erklärt und spielt die Orgeln der Theatinerkirche
23.08. Orgelfeierstunde
19.00 Uhr
mit Peter Peinstingl
SPENDE

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan,

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan!

Nun also ist es endlich so weit: Die Fassade der Theatinerkirche ist eingerüstet. Und dies nach langjährigen Vorarbeiten, in die zahlreiche Fachleute eingebunden waren, die aber auch eine breitere Öffentlichkeit in Erregung versetzten, ging es doch nicht zuletzt auch um die Farbe der Theatinerkirche: Sollte man beim altbewährten Gelb bleiben oder zum ursprünglichen Hell-Grau zurückkehren? Denn wer etwas genauer hinschaute, konnte schon seit langem feststellen, daß es da gewaltige Risse und Schäden gab, die zu einem solchen Baudenkmal, wie es nun einmal die Theatinerkirche für das Stadtbild Münchens ist, nicht paßten. Ist die Fassade einer Kirche, wie auch eines anderen wichtigen Gebäudes, nicht auch die "Visitenkarte", das "Aushängeschild", das nach außen wirkt und eine Botschaft zu verkünden hat?

Doch zuvor noch ein kurzer historischer Rückblick: Die Errichtung der Theatinerkirche geschah nicht mit leichter Hand, sondern stellte alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Und damit ist es wohl auch zu erklären, daß am Schluß den Bauherren, und das war damals das kurfürstliche Haus, "die Luft ausging" und sie die Errichtung der Fassade späteren Generationen überließ. So war es erst Kurfürst Maximilian III. Joseph (1745-1777), mit dem die bayerische Linie der Wittelsbacher ausstarb, der die Sache wieder in die Hand nahm und - möglicherweise aufgrund eines ähnlichen Gelübdes, wie es weiland Henriette Adelaide und Ferdinand Maria abgelegt hatten - Francois Cuvilliés den Älteren (1731-1777) damit beauftragte, der Theatinerkirche "zu Ehren des Heiligen, der einst auch seines Ahnherrn heißes Flehen erhört" (J. Koegel) zu einer würdigen Fassade zu verhelfen.

Wie im Inneren, so ist auch nach Außen über dem Hauptportal eine "Weiheinschrift" angebracht, welche dem Besucher die nötige Information vermittelt und (in deutscher Übersetzung nach A. Kaiser) lautet: "Diesen Tempel, von den Vorfahren einst infolge eines Gelübdes von Grund auf errichtet und lediglich bis zur äußeren Front aufgeführt, hat Maximilian Joseph, Herzog von Bayern und Kurfürst des heiligen römischen Reiches, mit einem sehr prächtigen Vorbau, so wie er sich hier zeigt, mit gleicher Hingabe und Hoffnung geschmückt und im Jahre des Heils 1767 vollendet."

Doch damit nicht genug: An die Geschichte der Entstehung der Kirche erinnern auch die vier großen, von Roman Anton Boos (1733-1810) geschaffenen Heiligenfiguren, welche, in Nischen aufgestellt, die Fassade zieren: Dem Hauptportal zur Linken der hl. Ordensgründer Kajetan (1480-1547), der Patron der Kirche, zur Rechten der hl. Bischof Maximilian (+ 284), der Namenspatron des erbetenen Erbprinzen. Darüber die beiden Namenspatrone der Kirchenstifter. Zur Linken die hl. Kaiserin Adelheid (931-999), zur Rechten der hl. König Ferdinand (1199-1252). Vergessen wir auch nicht die Reliefs der beiden Apostelfürsten, des hl. Petrus und des hl. Paulus, über den beiden Seitenportalen. Und freuen wir uns auf den Tag, an dem wir all dies wieder in neuer Frische und Schönheit bewundern dürfen.

P. Dr. Klaus Obermeier OP,
Seelsorger an St. Kajetan

Seit 2008 arbeitet das 3D-Labor der Technischen Hochschule Deggendorf in einem Forschungsprojekt an der Ergänzung der teilweise oder gänzlich verbrannten Evangelistenfiguren aus der Münchener Theatinerkirche.

www.theatiner-projekt.de