Kirche geöffnet
trotz Bauarbeiten!
Veranstaltungen
in der Theatinerkirche
Freunde der Theatinerkirche
Concert Spirituel
Benefizkonzert

HEUTE, Samstag, 21.04.2018

06.30 Uhr
Kirchenöffnung
07.00 Uhr
Hl. Messe
07.30 Uhr
Laudes (Dominikaner)
08.00 Uhr
Hl. Messe
10.00 Uhr
- 12.00 Uhr Beichte
15.00 Uhr
- 17.20 Uhr Beichte
17.00 Uhr
Rosenkranz
17.30 Uhr
Vorabendmesse mit Orgel
18.20 Uhr
Abendgebet (Dominikaner)
19.30 Uhr
Kirchenschließung

Besondere Gottesdienste

22.04. 4. Sonntag der Osterzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit Gregorianischem Choral
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
In keinem anderen ist das Heil zu finden (Apg 4,12)
Musik:
Missa de Angelis
29.04. 5. Sonntag der Osterzeit
10.30 Uhr
Lateinisches Hochamt mit der Vokalkapelle
Prediger:
P. Paul D. Hellmeier OP
Thema:
Ruhige Zuversicht statt Angst und Panik
Musik:
Messa da Capella (1641) von Claudio Monteverdi (1567-1643) und Magnificat secondo ( aus der Selva morale e spirituale, 1641)

Veranstaltungen

26.04. Führung durch die Bibel
18.00 Uhr
-19.00 Uhr im Dominikanerkloster mit P. Dr. Klaus Obermeier OP, Offb 4, 1-5,14-Die eröffnende Himmelsvision
28.04. Lange Nacht der Musik
20.00 Uhr
in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising - Kulturmanagement, Trompeter Martin Horbach eröffnet die Lange Nacht mit einer Fanfare von der Kanzel
28.04. Lange Nacht der Musik
20.15 Uhr
Vivaldi! Domine ad adiuvandum me festina (RV 593) und Magnificat (RV 610)
28.04. Lange Nacht der Musik
21.15 Uhr
Kammeroratorium-Meditationen über St. Johannes von Jazzbassist Gustavo Brinholi
28.04. Lange Nacht der Musik
22.15 Uhr
Come as you are, Offenes Singen zum Zuhören und Mitsingen mit P. Robert Mehlhart OP
28.04. Lange Nacht der Musik
23.15 Uhr
Komplet. Nachtgebet mit Gregorianischem Choral. Karten für die Lange Nacht erhalten Sie an der Abendkasse der Theatinerkirche

Liebe Besucher der Theatinerkirche!

Herzlich willkommen auf den Internetseiten von St. Kajetan.

Liebe Kirchenbesucher von St. Kajetan,

seit einigen Jahren konfrontieren uns die Medien fast wöchentlich mit neuen Skandalen in Kirche, Politik, Wirtschaft, Sport, Medizin, Film und vielen anderen Bereichen. Viele dieser Skandale, besonders diejenigen, in denen es um sexuellen Missbrauch ging, wurden zu recht ans Licht gebracht, zumal dies auch mit der guten Absicht geschah, dass die Schuldigen zur Verantwortung gezogen und die entsprechenden falschen, andere schwer schädigenden Verhaltensweisen und Zustände in Zukunft möglichst verhindert werden. Interessanterweise liegen die Wurzeln des deutschen Wortes „Skandal" sprachgeschichtlich bei der Kirche. Dieses ursprünglich griechische Wort für „Ärgernis" wurde von der lateinischen Bibelübersetzung nämlich direkt übernommen, von wo es über das Französische ins Deutsche gelangte. An der wohl bekanntesten Stelle, an der dieses Wort im Neuen Testament erscheint, spricht Paulus vom Ärgernis, vom Skandal des Kreuzes (1 Kor 1, 22-24): „Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis (griech. „skandalon"), für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit." Diese Sätze des Apostels haben nichts an Brisanz verloren. Immer noch ist das Kreuz, ist der gekreuzigte Erlöser für viele Anhänger der beiden anderen großen monotheistischen Religionen ein Ärgernis. Dass sich Gott als Mensch in der Person Jesu quälen und ermorden ließ, das scheint doch ganz unvereinbar mit Gottes Hoheit, mehr noch, es scheint Gottes unvergleichliche Würde geradezu zu besudeln. Menschen, die sich vom Christentum abwandten sowie Agnostiker und Atheisten halten das Kreuz und das Opfer Christi schlichtweg für widersinnig und für ein Zeichen barbarischer Gewalt. Die Kritik am Kreuz bleibt virulent. Sie fordert uns heraus, die Bedeutung des Kreuzes für Welt, Kirche und unser eigenes Leben immer wieder zu erwägen.

Am Kreuz ist Gott als Mensch in die Tiefe der Qual, der Angst und der Verlassenheit herabgestiegen. Am Kreuz hat sich Gottes Kraft zur Liebe und zur Vergebung, zur Treue und zur Wahrheit als größer erwiesen als alle Bosheit und blinde Zerstörungswut. Am Kreuz hat Gottes unergründliche Weisheit das Schicksal seiner Geschöpfe geheimnisvoll gewendet: aus dem Leid wurde Heil, aus dem Tod kam das Leben. Mit dem Kreuz hat Gott das größte Zeichen seiner brennenden Liebe zu den Menschen aufgerichtet, das Kreuz verbindet Himmel und Erde. So soll uns das Kreuz in dieser Fasten- und Osterzeit kein Ärgernis sein, aber ein Anstoß zum Nachdenken und zur Öffnung für Gott und den Nächsten, für den Christus gelitten hat, muss es uns immer bleiben!

Mit den besten Segenswünschen zur Fasten- und Osterzeit Ihr

P. Dr. Paul D. Hellmeier OP, Prior und Kirchenrektor

Der Orden der Predigerbrüder: Die Dominikaner in Süddeutschland und Österreich.